Arten­schutz­maß­nah­men im Grün­zug Nord­ost: BUGA 23 schafft neue Lebens­räu­me für Gebüsch­brü­ter

Mannheim, 31. Juli 2020

 

 

  • BUGA 23 legt Aus­gleichs­flä­chen für Gebüsch­brü­ter auf 4,55 Hekt­ar rund um den Bür­ger­park und die Vogel­stang­se­en im Grün­zug Nord­ost an.
  • An vier Stand­or­ten wur­den Hecken­struk­tu­ren errich­tet, die idea­le Brut- und Ruhe­stät­ten für Gebüsch­brü­ter dar­stel­len.
  • BUGA 23 hat bis­her 500.000 Euro in die Ent­wick­lung neu­er Lebens­räu­me für gefähr­de­te Tier­ar­ten inves­tiert.

 

Die Bundesgartenschau-Gesellschaft 2023 Mannheim gGmbH schafft Ausgleichsflächen für Gebüschbrüter an vier Standorten außerhalb von Spinelli. Bisher hat die BUGA 23 eine halbe Million Euro in den Schutz gefährdeter Tierarten investiert – darunter auch Maßnahmen für die Gebüschbrüter. Die städtische Tochtergesellschaft MWSP hat sich 2020 ebenfalls mit weiteren Ausgleichsmaßnahmen eingebracht.

 

Sie heißen Gelbspötter, Bluthänfling und Neuntöter und sie lieben Gehölze aus Bäumen, Sträuchern und Hecken. Dort bauen sie Brut- und Ruhestätten für sich und ihren Nachwuchs.

 

Um mit den Baumaßnahmen auf Spinelli beginnen zu können und die Beeinträchtigungen dieser sogenannten Gebüschbrüter durch den Rückbau zu kompensieren, hat die BUGA 23 an vier nahegelegenen Standorten mit der Anlage von Heckenstrukturen neue Lebensräume für diese Brutvögel geschaffen.

 

Im Bürgerpark Nord und Mitte sowie nordöstlich und südlich der Vogelstangseen wurden auf insgesamt 4,55 Hektar Fläche Heckenstrukturen, gestufte Feldgehölze und Strauchhecken, Gestrüppwälle und Reisighaufen für die gefährdeten Brutvogelarten angelegt.

 

Darüber hinaus wurden samenreiche Hochstaudenflure und Sträucher wie Holunder und Pfaffenhütchen gepflanzt. Sie dienen als Nahrungsgrundlage für die Vögel, aber auch für andere Tiere, wie beispielsweise dort beheimatete Insekten.

 

Zahlen, Daten, Fakten:

  • Ins­ge­samt 3,5 Hekt­ar Ansaat­flä­chen (Wie­se, Saum und Hoch­stau­den)
  • zir­ka 1,1 Hekt­ar Gehölz­pflan­zun­gen, dar­un­ter rund 6.700 Sträu­cher und 720 Heis­ter und Hoch­stäm­me
  • 34 Rei­sig-Hau­fen
  • zir­ka 1,8 Hekt­ar Gehölz­be­stand wur­de auf­ge­wer­tet.

 

© Artenschutz-Maßnahme: Heckenstruktur für Gebüschbrüter in der Nähe der Vogelstangseen; Foto: BUGA 23/ IUS