Kampf­mit­tel­son­die­rung in der Feudenheimer Au wird bis Anfang Febru­ar abge­schlos­sen

Mannheim, 14. Januar 2020

 

 

Bau der Klein­gar­ten­par­zel­len schrei­tet plan­mä­ßig fort

  • 90 Pro­zent der Flä­che ist bereits frei von Kampf­mit­teln.
  • Zwei Stab­brand­bom­ben, eine Wurf­gra­na­te und zwei Phos­phor­bom­ben wur­den gebor­gen und sicher­ge­stellt.
  • Der Bau der Klein­gar­ten­par­zel­len geht wei­ter.

 

Der vorläufige Untersuchungsbericht der Kampfmittelsondierung in der Feudenheimer Au liegt vor. Von der insgesamt 7.276,20 Quadratmeter großen Fläche wurden ca. 6.500 Quadratmeter mit Hilfe einer Fünf-Kanal-Sonde und einem globalen Positionierungssystem (GPS) untersucht und die gefundenen Kampfmittel fachgerecht abtransportiert und entsorgt. Mit der finalen Auswertung wird bis 07.02.2020 gerechnet.

 

Die Kampfmitteluntersuchung konnte bereits auf 90 Prozent des Baufelds der späteren Kleingartenparzellen in der Feudenheimer Au durchgeführt werden. Um eine effiziente Oberflächendetektion zu gewährleisten, wurde vorab 30 Zentimeter Oberboden abgetragen. Sichergestellt wurden – teilweise nur einen Meter unter der Erdoberfläche – zwei scharfe Stabbrandbomben, eine funktionsfähige Wurfgranate, zwei intakte Phosphorbomben, Waffenschrott und Bombensplitter sowie Infanteriemunition und Artilleriekartuschen aus dem Zweiten Weltkrieg nebst diverser einzelner Munitionsteile. Einzelne Verdachtsfälle wurden direkt geborgen und identifiziert. Für die Sonde unzugängliche Flächen wurden mit einer Handsonde nachträglich genauer untersucht und vorsichtig unter fachtechnischer Aufsicht abgetragen.

 

Einzig ein ca. drei Meter breiter Streifen entlang des Feldwegs zwischen der bestehenden Kleingartenanlage und den neuen Kleingartenparzellen muss nun noch auf Kampfmittel hin untersucht werden. Um diese verbleibende Fläche von knapp 800 Quadratmetern adäquat zu inspizieren und ggf. Kampfmittel zu bergen und zu entschärften, wird der Bauzaun für einen Tag abgebaut.

 

Der Abschluss der Kampfmittelsondierung Anfang Februar stellt das Ende der bauvorbereitenden Maßnahmen dar. Unabhängig davon wird nun mit der strukturellen Erschließung des bereits kampfmittelfreien Baufelds durch den Bau der Wege begonnen, die auch als Baustraßen genutzt werden. Nach aktuellem Planungsstand wird der Bau der neuen Parzellen Ende März 2020 abgeschlossen sein – sofern die Witterung dies zulässt.

 

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© Foto: BUGA 23/Jan Millenet