BUGA 23: Die Rück­bau­ar­bei­ten im zukünf­ti­gen Will­kom­mens­be­reich sind in vol­lem Gan­ge

Mannheim, 12. November 2020

 

  • Die GBG ent­sie­gelt für die Bun­des­gar­ten­schau Mann­heim 2023 rund 15.000 Qua­drat­me­ter Flä­che und baut sie­ben Gebäu­de zurück.
  • Fach­fir­ma setzt die Rück­bau­ar­bei­ten seit Okto­ber 2020 um.
  • Unter Ein­hal­ten der Anfor­de­run­gen der Natur­schutz­be­hör­de sol­len die Arbei­ten bis März/ April 2021 abge­schlos­sen sein.

 

Die GBG ist derzeit im Einsatz für die BUGA 23: Die Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft bereitet das Gelände im südlichen Teil von Spinelli für die Bundesgartenschau Mannheim 2023 vor. Bis zum Frühjahr 2021 soll der Rückbau der Flächen rund um den Eingangsbereich der einstigen Spinelli-Kaserne durch eine Fachfirma fertiggestellt sein.

 

Die GBG stellt derzeit die südliche Fläche Spinellis für die BUGA 23 her © Foto: BUGA 23/ Braun

Im Süden des Spinelli-Geländes graben derzeit unermüdlich die Bagger den Boden um; Lastwagen fahren täglich Erde, Steine und anderen Bauschutt ab. Dass nun gerade der Eingangsbereich wenig einladend aussieht, stört Michael Schnellbach nicht. „Das sind die vorbereitenden Maßnahmen. Nur so kann hier etwas Neues entstehen“, weiß der Geschäftsführer der BUGA 23. „Ich sehe schon jetzt vor mir, wie wir hier in zweieinhalb Jahren die Besucherinnen und Besucher auf das Gelände strömen und hier im Willkommensbereich auf die vier Leitthemen Klima, Umwelt, Energie und Nahrungssicherung eingestimmt werden. Darauf freue ich mich bereits heute!“

 

Die GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft macht das Gelände im südlichen Teil von Spinelli aktuell für die Bundesgartenschau-Gesellschaft Mannheim 2023 gGmbH nutzbar und stellt dort das Baufeld her. Seit Oktober werden rund 15.000 Quadratmeter versiegelte Flächen aus Asphalt, Beton und Pflastersteinen entsiegelt und sieben Gebäude sowie Garagen, Zäunen, unterirdische Tanks und eine Vielzahl an Beleuchtungsmasten zurückgebaut.

 

Die Rückbauarbeiten werden im Auftrag der GBG von einer Fachfirma umgesetzt. Wie bei solchen Maßnahmen üblich wurde vor dem Abbruch die Substanz der Gebäude und Anlagen untersucht, damit eventuell schadstoffhaltige Bauteile getrennt entsorgt werden können. Der Rückbau verläuft in zwei Schritten: Erst werden die Gebäude entkernt und die Einbauten sortiert und entsorgt, danach folgt der Abbruch der Gebäude. Aktuell liegen die Arbeiten im Zeitplan und sollen bis März/ April 2021 abgeschlossen sein.

 

Entstehen wird auf dieser Fläche der Willkommensbereich der Bundesgartenschau: Durch die einstige „Gym“ – die Turnhalle der US-militärischen Streitkräfte – werden ab April 2023 die Besucherinnen und Besucher das Spinelli-Gelände betreten. Eine Tankstelle direkt dahinter bleibt erhalten und dient 2023 als erste Station dem kulinarischen „Auftanken“ der Gäste. Eine alte Panzer-Werkstatthalle mit der Gebäudenummer 1567 bleibt ebenfalls erhalten und soll als räumlich-strukturierendes Element fungieren, das den Eingangsbereich abtrennt von der Großen Weite und den Blick auf die U-Halle als ein architektonisches Highlight freigibt.

 

Um die Abbrucharbeiten zu ermöglichen, hat die GBG zuvor die Anforderungen der Naturschutzbehörde umgesetzt und ein Ersatzhabitat für Mauereidechsen geschaffen, in das die Tiere umgesiedelt wurden. Das Ersatzhabitat bietet mit Beton-Schroppen und Schotter aufgefüllten Baugruben, Sandflächen, Tümpeln und Reisigbündeln eine ideale Umgebung für Eidechsen. Die Abbruchflächen wurden mit Reptilienschutzzäunen eingegrenzt, um ein Eindringen der Tiere zu verhindern.

 

Die eigentliche Entwicklung der Flächen durch die GBG wird erst nach der Bundesgartenschau Mannheim beginnen. Unabhängig von den Abbruchmaßnahmen werden derzeit die Bestandsgebäude am Wingertsbuckel saniert.

© Foto: BUGA 23/ Braun