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Gelän­de

BUGA-Flä­che im Detail

Bereits 2018/19 wurden erste konkrete Konzepte für die BUGA 23 auf dem Spinelli-Gelände erarbeitet, gebaut wird ab 2020.

Durch die Nutzung der Konversionsflächen auch in den Jahren nach der BUGA ergeben sich neue Chancen für die Stadtentwicklung, von denen Mannheimerinnen und Mannheimer in vielerlei Hinsicht profitieren werden.

 

Grund­idee

Das Kerngelände der BUGA 23 ist die Konversionsfläche rund um die ehemalige Spinelli-Kaserne. Einst von der deutschen Wehrmacht als Pionierkaserne und nach dem Zweiten Weltkrieg von den US-amerikanischen Streitkräften als Lager genutzt, erstreckt sich der Spinelli-Park vom Aubuckel bis zum Mannheimer Stadtteil Käfertal. Die BUGA 23 auf dem einstigen Militärgelände ist Teil des Grünzugs Nordost, der vom Luisenpark über den Neckar hinweg bis zu den Vogelstangseen reicht. Ziel ist es, die großen Kasernenflächen rückzubauen und zu einem durchgehenden Grünzug zu verbinden, der das Mikroklima und die Frischluftzufuhr in den umliegenden Stadtteilen nachhaltig verbessert.

Gelän­de im Detail

Die Ele­men­te des BUGA-Geländes:

1. Expe­ri­men­tier­feld

Auf dem Außengelände entstehen unterschiedliche Zukunftsgärten, die die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele künstlerisch repräsentieren. Auch die Beiträge zu den aktuellen Ausstellungen zu den vier Leitthemen sind hier verortet: Klima, erneuerbare Energien, Umwelt sowie Nahrungssicherung.

 

2. U‑Halle

Die U-Halle im Spinelli-Park wird in Teilen auf ihr tragendes Stahl- und Betonträgergerüst zurückgebaut. Mit großzügigen Wasser ächen im Innenhof und Auf ent haltsbereichen werden Indoor- und Outdoor ächen für eine multifunktionale Nutzung vereint. Sie bietet großzügigen Platz für Blumen- und Fachausstellungen, Kulturveranstaltungen, Gastro nomie sowie Freizeitveranstaltungen.

Das Bild zeigt die U-Halle, die auf dem ehemaligen Militärgelände im Spinelli-Park steht. Sie wird Teil der BUGA 23 sein.

3. Wei­te Mitte

Neben der Frischluftzufuhr erfüllt die entstehende Freifläche auf dem ehemaligen Militärgelände eine wichtige weitere Funktion: Auf 62 Hektar Fläche dehnt sich die sogenannte „Weite Mitte“ als zentraler Teil des Grünzugs Nordost aus. Neben der Verbesserung des Stadtklimas ist sie zugleich Freizeit- und Erholungsraum in Innenstadtnähe – und somit im wahrsten Sinne des Wortes ein neu zu entdeckendes Naherholungsgebiet für Mannheimer und Mannheimerinnen und Gäste aus aller Welt.

 

4. San­dra­sen­bio­top

Der "Gedeckte Gang" aus Sand erhebt sich in Richtung Feudenheimer Au. Als eine Art Trockenbiotop bietet er seltenen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum und Rückzugsgebiet. Gleichzeitig schottet er den neuen Klima-Park gegenüber der Straße Am Aubuckel ab.

 

5. Pan­ora­ma­s­teg und Augewässer

81 Meter lang und 12 Meter hoch: Der Panoramasteg ermöglicht einen wunderbaren Blick über die Stadt und das gesamte BUGA-Gelände. Der über rund 43 Meter frei tragende Steg ragt über das Augewässer, das mit einer Wasserfläche von 1,6 Hektar Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten bietet.

6. Spiel- & Bewegungspark

Der Spiel- und Bewegungspark bietet ausreichend Platz für Bewegung, Sport und Spiel für alle Generationen. Der Park ist angeregt von Mannheim als "Ort der Innovationen" wie Traktor, Auto und Aufzug.

 

7. Neue Park­mit­te Luisenpark

Neben dem Pfanzenschauhaus wird im Luisenpark ein neuer Gebäudekomplex in organischen Formen errichtet, der den Besucherbereich um circa 3.000 m² erweitert. Bis zur BUGA 23 entstehen dort unter anderem eine begehbare Unterwasserwelt sowie ein „Südamerika-Haus“, in dem die Besucher*innen die Welt der warmen Tropenwälder eintauchen können.

 

8. Seil­bahn

Die rund zwei Kilometer lange Seilbahn verbindet die beiden Ausstellungsgelände. Während der BUGA 23 können bis zu 2.800 Besucher*innen pro Stunde in jede Richtung über den Neckar von Park zu Park schweben. Dabei ist die Seilbahn auch ein Test für neue Mobilitätskonzepte der Zukunft.

9. Arten­schutz

Die Planung rund um die Bundesgartenschau sieht auch mehr Lebensraum für bedrohte Tierarten vor. Das Bebauungskonzept leistet einen Beitrag zur Biodiversität und sieht die Vernetzung und Neuschaffung von Biotopen insbesondere im Bereich um den Panoramasteg vor. Insgesamt entsteht auf dem Gelände der BUGA das größte Artenschutzgebiet der Region. Die BUGA 23 schafft Lebensraum für Tiere wie die Haubenlerche, die Mauereidechse oder die Wildbiene.