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FAQ

Häu­fig gestell­te Fra­gen über die BUGA 23

Hier bekommen Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur BUGA 23, zum aktuellen Sachstand der Planungen im Grünzug Nordost und der Bundesgartenschau selbst.

Was ist eine Bun­des­gar­ten­schau?

Mit der Bundesgartenschau – kurz: BUGA – ist zum einen die gärtnerische Ausstellung selbst gemeint, die seit 1951 alle zwei Jahre in verschiedenen Städten in Deutschland stattfindet. Gleichzeitig ist die BUGA aber auch ein über mehrere Jahre andauernder Planungsprozess für Freiräume, Grün- und Stadtentwicklung. Seit den 2000er Jahren werden aus Brachflächen oder ehemaligen Industrielandschaften durch Umwandlungsmaßnahmen in Bezug auf die Konversionsflächen und Renaturierungen neue Naherholungsgebiete geschaffen. Die dabei entstehenden Sport-, Spiel- und Freizeitangebote unterstützen den regionalen Strukturwandel, die Stadt- und Regionalentwicklung und verbessern langfristig unsere Lebensqualität. Für die Realisierung des Grünzugs Nordost, der für das Klima der Stadt sowie für Wohnen und Erholen in Mannheim von großer Bedeutung ist, leistet die BUGA 23 einen wichtigen Beitrag.

Wann fin­det die BUGA 23 statt?

Die Bundesgartenschau in Mannheim wird vom 14. April bis zum 08. Oktober 2023 – an 178 Tagen – geöffnet sein.

Wie wird die BUGA 23 finan­ziert?

Derzeit sind rund 41 Millionen für die Durchführung der BUGA 23 veranschlagt. Diesen Kosten stehen Erlöse aus Eintrittsgeldern, Sponsoring und Pachten gegenüber, so dass eine Zuschussfinanzierung der Stadt im Umfang von rund 7 Mio. Euro kalkuliert ist.

Wie kann ich mich über den aktu­el­len Pla­nungs­pro­zess infor­mie­ren?

Auf unserer Homepage werden Sie zu den aktuellen Planungen informiert ebenso über den digitalen Newsletter. Die Planungen sind ein mehrjähriger Prozess, der gemeinsam mit den Mannheimerinnen und Mannheimern bewältigt werden soll. Dazu wird es weitere Veranstaltungen geben. Alle Infos finden Sie unter www.buga23.de.

Wie kom­men die Besu­cher zum BUGA-Gelän­de und wie­der zurück?

Das detaillierte Verkehrskonzept für den Veranstaltungszeitraum wird derzeit gemeinsam mit Verkehrsplanern erarbeitet. Die Anreise der Besucherinnen und Besucher soll schwerpunktmäßig mit dem öffentlichen Verkehr erfolgen. Schon heute ist die Anbindung durch zwei Straßenbahnlinien gesichert. Für den Individualverkehr stehen die Großraumparkplätze am Flughafen sowie im Bereich und SAP-Arena zur Verfügung. Von dort soll ein Shuttle mit Elektro-Bussen in Richtung Spinelli-Park eingerichtet werden. Schwerbehinderten-Parkplätze soll es direkt auf dem Spinelli-Gelände geben. Der innerstädtische Verkehr soll so möglichst gering gehalten werden.

 

Die geplante Radschnellverbindung inklusive Fußweg wird eine weitere Möglichkeit sein, das BUGA 23-Gelände schnell, sicher und grün zu erreichen.

Gibt es schon ein Pro­gramm für die BUGA 23?

Das Ausstellungskonzept wird gerade gemeinsam mit einer Creativ-agentur und Landschaftsplanern erarbeitet und soll bis Ende 2020 fertiggestellt sein. Das Veranstaltungskonzept für die Ausstellungszeit wird im Laufe des Jahres 2022 bekanntgegeben. Events im Vorlauf der BUGA 23 werden auf der Webseite www.buga23.de frühzeitig bekanntgegeben.

Was pas­siert nach der BUGA 23 mit dem Haupt­ge­län­de?

Das Kerngebiet der BUGA 23, die Umnutzungsfläche der „Spinelli Barracks“ zwischen Feudenheim und Käfertal, wird nach der BUGA 23 als Freilandfläche für das Klima freigehalten. Dabei wird sie Teil des neuen Grünzugs. Im Anschluss an die BUGA 23 wird sie als neue Parklandschaft allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen.

Häu­fig gestell­te Fra­gen zum Grün­zug Nord­ost

Wo sind neue Wohn­quar­tie­re in der Nach­bar­schaft des BUGA-Gelän­des geplant?

Jede Umnutzungsfläche in Mannheim soll eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Grün- und Gemeinschaftsflächen beinhalten. Auf dem Spinelli-Gelände kann städtebaulich sinnvoll der Südrand bei Käfertal sowie der Bereich rund um die alten Grenadierkasernen am Wingertsbuckel mit Bebauung erschlossen werden. Der Rahmenplan wurde im Oktober 2018 vom Gemeinderat beschlossen. Hier werden rund 2.200 Wohneinheiten entstehen. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Projektgruppe Konversion der Stadt Mannheim sowie der MWS Projektentwicklungsgesellschaft.

Was pas­siert nach den aktu­el­len Pla­nun­gen mit der Au?

Die Feudenheimer Au ist Landschaftsschutzgebiet und wird es auch bleiben. Sie ist im Eigentum der Stadt. Die Grünzug-Planung sieht dort u.a. eine ökologische Form der Landwirtschaft vor. Im Bereich des alten Neckararms wird ein naturnahes Augewässer mit Trittsteinbiotopen etabliert. Vorhandene Durchgangswege bleiben weitestgehend erhalten und werden durch ein neues Radschnellwegsystem am Rande der Au ergänzt. Diese ist Teil der Landschaftsgestaltung, die in einem europaweiten Wettbewerb, entwickelt worden ist und vom Gemeinderat der Stadt Mannheim 2019 beschlossen wurde. Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren beim Regierungspräsidium Karlsruhe.

Wie viel kos­tet der Grün­zug Nord­ost und wie wird die­ser finan­ziert?

Für die Grünverbindung vom Luisenpark bis zu den Vogelstang-Seen hat der Gemeinderat eine Obergrenze von 105,5 Millionen Euro festgelegt. Da es für dessen Entwicklung keine Investoren gibt, entstand die Idee, über eine Bundesgartenschau Fördermittel von Bund und Land zu akquirieren. Baden-Württemberg hat Mannheim eine Förderung von rund 50 Mio. Euro in Aussicht gestellt.