BUGA 23 startet am 30. Januar 2020 ihre neue Veranstaltungsreihe „Plattform“

Mannheim, 21. Januar 2020

Experten referieren über Tradition und Zukunft der Gartenschauen sowie zu den Themen Klima, Umwelt, nachhaltige Nahrungsmittelsicherung und Energie

  • Mit der neu­en Ver­an­stal­tungs­rei­he will die BUGA 23 ihre The­men in die Stadt­ge­sell­schaft ein­brin­gen und dis­ku­tie­ren
  • Den Auf­takt macht Kath­rin Weiß von der BUGA 21 in Erfurt
  • Koope­ra­ti­ons­part­ner sind u.a. die Uni­ver­si­tät Mann­heim und die Reiss-Engel­horn-Muse­en (rem)

Die BUGA 23 ist mehr als eine schöne Blumenschau und ein großes Sommerfest: Die Mannheimer Bundesgartenschau hat sich für 2023 ambitionierte Ziele gesetzt, die unter den vier Leitthemen Umwelt, Klima, nachhaltige Nahrungsmittelsicherung und Energie firmieren. Hier werden Antworten gesucht und innovative Lösungen geboten für die drängenden Probleme unserer Zeit. Dazu will die BUGA 23 ins Gespräch kommen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern und sich austauschen. Dies geschieht ab 30.01.2020 einmal im Monat mit der neuen Veranstaltungsreihe „Plattform“ (Eintritt frei).

Zum Auftakt der neuen Reihe spricht Kathrin Weiß. Die Geschäfts- führerin der BUGA 21 in Erfurt referiert am Donnerstag, 30.01.2020 (18 Uhr), über „Konzept und Höhepunkte der Bundesgartenschau 2021“. Die Landeshauptstadt Thüringens wird im nächsten Jahr zwei Ausstellungsgelände mit jeweils eigenem Charakter bespielen: Auf dem Petersberg, inmitten der mittelalterlichen Altstadt und umrahmt von einer der größten, weitgehend erhaltenen barocken Stadtfestung Mitteleuropas, werden historische und moderne Gartenthemen sowie die reiche Gartenbautraditionen der Stadt präsentiert. Neue Themenhäuser und üppige Themengärten findet man im 36 Hektar großen Ega-Park, der einst Kloster war, später Befestigungsanlage und 1961 Veranstaltungsort einer Internationalen Gartenbauausstellung (IGA).

Am Donnerstag, 27.02.2020 (18 Uhr), fragt Hanspeter Faas, Geschäftsführer der BUGA 2019 in Heilbronn: „Bundesgartenschau – Störfaktor in der Stadtentwicklung? Bundesgartenschauen haben in Deutschland eine jahrzehntelange Tradition und werden seit Mitte der 1970er Jahre als Motor der zukunftsorientierten Stadtentwicklung genutzt. Sie spiegeln aber auch eine großartige gärtnerische Tradition wider. Faas ist seit 36 Jahren Experte in Sachen Entwicklung, Organisation und Verwaltung von Gartenschauen auf regionaler und nationaler Ebene. Dabei sind ihm gärtnerische Inhalte und gesellschaftliche Fragen ebenso wichtig wie Nachhaltigkeit.

Das Thema Klima wird in den beiden folgenden Veranstaltungen am 31.03.2020 und am 28.04.2020 aufgegriffen, die im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „Geschichte. Klima. Zukunft – Natur und Kultur im Dialog“ in Kooperation mit der Universität Mannheim und Reiss-Engelhorn-Museen stattfinden. Forstdirektor Sebastian Eick referiert im März über den „Wald im Klima der Zukunft“, während Prof. Cassian Schmidt, Leiter des Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof e.V., im April über „Klimaangepasste Staudenkonzepte für das öffentliche und private Grün“ vorträgt (jeweils 17.15 Uhr, Universität Mannheim, Schloss, Hörsaal EW 242).

Bitte melden Sie sich bis Dienstag, 28.01.2020 per Mail an: tanja.binder@mannheim.de.

Alle Termine mit den jeweiligen Veranstaltungsorten finden Sie hier. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.