BUGA 23: Ingo Wes­sel ent­wi­ckelt Gas­tro­no­mie-Kon­zept für die Bun­des­gar­ten­schau 2023 in Mann­heim

Mannheim, 09. Oktober 2020

 

  • Ingo Wes­sel ist erfolg­reich natio­nal und inter­na­tio­nal als Gas­tro-Bera­ter aktiv.
  • Er zeich­net u.a. ver­ant­wort­lich für die Gas­tro-Kon­zep­te der BUGA 2019 in Heil­bronn und der BUGA 2021 in Erfurt.
  • Größ­te Her­aus­for­de­rung: die zwei unter­schied­li­chen Gelän­de gas­tro­no­misch für die 2,1 Mio. Besucher*innen zu erschlie­ßen.

 

Ingo Wessel entwickelt im Auftrag der BUGA 23 das Gastronomie-Konzept für die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim. Der 58-Jährige ist ein Experte in dieser Branche: 2019 zeichnete er für die Gastronomie-Konzeption auf der BUGA Heilbronn verantwortlich. Und auch Erfurt hat ihre Bundesgartenschau 2021 in Bezug auf die Kulinarik in Wessels erfahrene Hände gelegt.

 

Über zwei Millionen Besucherinnen und Besucher werden zur Bundesgartenschau 2023 in Mannheim insgesamt erwartet. Das bedeutet täglich mehrerer tausend Menschen, die alle irgendwann Hunger und Durst bekommen.

 

Diese Grundbedürfnisse zu stillen reicht heutzutage nicht mehr aus, um die Besucher zufrieden zu stellen. „Die Gastronomie muss erlebnisreich sein und zur jeweiligen Veranstaltung thematisch passen“, weiß Ingo Wessel. Seit über 30 Jahren ist der Wahl-Hamburger im Gastro-Geschäft, betreut national und international Museen, Freizeiteinrichtungen, Parks, Hotels – und eben auch Bundesgartenschauen.

 

In der Metropolregion ist Ingo Wessel kein Unbekannter. Er wirkte u.a. bei der Entwicklung der Gastronomie an der Kunsthalle Mannheim und im Luisenpark mit. Auch die Gastro-Angebote der Sattelkammer auf dem Heidelberger Schloss, des Schlosses in Schwetzingen sowie der Heilbronner BUGA 2019 fußen auf seinen Konzepten.

 

Durch puren Zufall kam der gebürtige Frankfurter in diese Branche. „Ich habe Betriebswirtschaftslehre und Psychologie studiert, war aber schon während meines Studiums selbstständig als Unternehmensberater tätig“, erinnert sich Wessel. „Das Spektrum reichte vom Möbelhaus bis hin zu einem Unternehmen, das Marmorsteinbruchmaschinen hergestellt hat.“ Am Ende seines Studiums kam der erste Auftrag aus dem Gastronomiebereich: ein Schulungshandbuch für Autobahnraststätten. Dieses Projekt öffnete ihm die Türen zu dieser Branche.

 

Eine Herausforderung der Bundesgartenschau in Mannheim stellt das zweigeteilte Gelände dar: Während auf Spinelli noch keinerlei Strukturen bestehen, auf die man aufbauen kann, muss im Luisenpark der Bestand ertüchtigt werden. „Auf dem Spinelli-Gelände stellen wir die ‚Welt von morgen‘ dar. Deshalb wird es dort ein Angebot außergewöhnlicher Speisen geben. Neuartig heißt hier auch: grünes Essen, teilweise direkt auf den benachbarten Flächen angebaut“, erläutert Michael Schnellbach, Geschäftsführer der BUGA 23. „Aber es muss auch für jeden Geldbeutel etwas dabei zu haben. Wir planen beispielsweise am ehemaligen Heizhäuschen auf Spinelli einen Kurpfälzer Biergarten nach bayrischem Vorbild: Getränke muss man dort bestellen, Speisen darf man eigene mitbringen und konsumieren.“

 

Natürlich steht bei der Bundesgartenschau Mannheim 2023 das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund – und ist daher ein wichtiger Bestandteil des Gastronomiekonzepts. Ziel ist es, zumindest einen Teil der Gastro-Betriebe auch nach der BUGA 2023 weiterzuführen.

 

Den BUGA 23 - Blog Beitrag mit dem Thema "Nachhaltig lecker" lesen Sie hier.

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Bildunterschrift:

Ingo Wessel entwickelt das Gastronomie-Konzept für die BUGA 23, © Foto: Lothar Koch