BUGA 23: Platt­form „Mikro­land­wirt­schaft – Vom Acker neben­an auf den Tisch“ heißt es am Don­ners­tag, 30.09.2021

Mannheim, 15. September 2021

 

  • Die Platt­form im  Sep­tem­ber wid­met sich der nach­hal­ti­gen Nah­rungs­si­che­rung als eines von vier Leit­the­men der BUGA 23.
  • The­ma sind neue Kon­zep­te der Mikro­land­wirt­schaft und des Urban Gar­de­nings, die die Städ­te grü­ner und ess­bar machen.
  • Gemein­sa­mes Gärt­nern stärkt das sozia­le Miteinander.

 

Die „BUGA 23: Plattform“ ist ein Ort der Begegnung, der Vernetzung und des Erfahrungsaustauschs. Expert*innen referieren über die Leitthemen der BUGA 23: Klima, Umwelt, Energie und Nahrung. Unter dem Titel „Mikrolandwirtschaft – Vom Acker nebenan auf den Tisch“ tauscht sich Michael Schnellbach am Donnerstag, 30.09.2021, mit Mikrolandwirt Bertram Fischer und Theresia Kiefer, Kuratorin des hack-museumsgARTen, über Mikrolandwirtschaft und nachhaltige Formen der Nahrungssicherung aus.

 

„Nachhaltige Nahrungsmittelsicherung ist eines der Leitthemen der BUGA 23. Schon heute wollen wir mit Vordenker*innen und Macher*innen ins Gespräch kommen und konkrete Ideen entwickeln, wie beispielsweise in der Stadt neue Flächen für die Erzeugung von Nahrungsmitteln gewonnen werden können und wie man innovativ Lebensmittel im heimischen Garten anbauen kann“, erläutert Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Mannheim 2023 gGmbH.

 

Ist eine Stadt, die sich selbst ernährt, also eine schöne Utopie oder doch ein realistisches Ziel? Urban Farming ist eines der Konzepte der Stunde und es wird bereits vielfach erprobt – zum Beispiel in Form von Mikrolandwirtschaft. Damit verknüpft sind Aspekte rund um lokale Produktion, Lebensmitteltransport oder die Wertschätzung von Lebensmitteln. Es geht aber auch um das soziale Miteinander und philosophische Themen wie die Sehnsucht nach der Natur und dem Ursprünglichen.

 

Während Urban Gardening den Anbau für den Eigenbedarf auf dem Balkon oder im heimischen Garten beschreibt, meint Urban Farming größer angelegte landwirtschaftliche Flächen, z.B  Brachflächen, Hausdächer oder Hauswände in der Stadt, um auf kommerzieller Basis Produkte für eine größere Bevölkerungszahl zu liefern.

 

Bertram Fischer will als Vorstandsmitglied des Mannheimer Vereins Mikro Landwirtschaft – gemeinschaftlicher Gemüseanbau e.V. in Mannheim lebendiges Grün in eine zunehmend künstliche Stadt bringen und mit der Entwicklung neuer Konzepte der Nahrungs-sicherung eine engere Verbindung zwischen Landwirtschaft und Stadtbewohner*innen aufbauen. In seinem Verein entwickelt er gemeinsam mit den Menschen in den Stadtvierteln vor Ort Konzepte und Visionen für blühende und essbare Städte, die nachhaltig die Lebensqualität steigern.

 

© Foto: Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen

In Ludwigshafen befasst sich Theresia Kiefer, Kuratorin des Wilhelm-Hack-Museums, mit neuen Formen des Gärtnerns in der Stadt.  Seit 2012 bringt Kiefer im Hack-MuseumsgARTen mit einem Urban Gardening Projekt, Bürger*innen die Vielfalt der Natur und Pflanzen näher. Wöchentliche Gärtnerprojekte und die Möglichkeit, eine eigene Beetpatenschaft zu übernehmen und dieses mit Blumen, Kräutern und Gemüse zu bepflanzen, bieten biologische Vielfalt inmitten der Industriestadt. Das angebaute Gemüse und Kräuter, werden beim gemeinsamen Kochen und Backen verwendet.

 

Michael Dester, Co-Inhaber Kombüse Mannheim und Hausboot Ludwigshafen, kommt mit dem Kitchen-Bike und zaubert Überraschendes aus regionalen Lebensmitteln aus dem Topf.

BUGA 23: Plattform

Donnerstag, 30.09.2021, 18 Uhr

Mikrolandwirtschaft – Vom Acker nebenan auf den Tisch

Ort: Acker des Vereins Mikrolandwirtschaft, Mannheim. Eine genaue Wegbeschreibung erhalten Sie nach Anmeldung per Mail: buga2023@mannheim.de. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.