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Aus­stel­lungs­kon­zept

BUGA 23: AUSSTELLUNGSKONZEPT

 

Inspi­rie­rend und akti­vie­rend

Das Gelände der BUGA 23 ist nicht nur eine Blumenschau, sondern ein visionäres Experimentfeld. Das Ausstellungskonzept soll die Besucher*innen überraschen, inspirieren und für den Alltag aktivieren. Die BUGA 23 findet auf zwei Ausstellungsflächen statt: dem ehemaligen Kasernengelände Spinelli, das kommenden Generationen als Freizeit- und Erholungsraum dienen soll; und dem Luisenpark, der als gewachsene Parkanlage mit exotischer Flora und Fauna sinnbildlich für die globale Welt von heute steht.

 

Das Team der Bundesgartenschau Mannheim hat gemeinsam mit Northern Light, einer renommierten Kommunikationsagentur aus den Niederlanden, die international tätig ist, wurde das Ausstellungskonzept für die BUGA 23 entwickelt. Die Agentur blickt auf einen reichen Erfahrungsschatz zurück und hat rund 200 Projekten in 30 Ländern weltweit betreut und umgesetzt. In Deutschland zeichnet Northern Light u.a. verantwortlich für die Experimenta in Heilbronn und die multimediale Beethoven-Ausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn, international für die Expo in Shanghai sowie für die Floriade 2022 in Almere (Niederlande).

SPINELLI-PARK

Far­ben­präch­ti­ge Gär­ten

Über eine ehemalige Sporthalle gelangen die Gäste auf das Gartenschaugelände, wo die Themenallee sie empfängt und in die vier Leitthemen Klima, Umwelt, Energie und Nahrung einführt. Diese vier Themen werden die Besucher*innen während ihres Aufenthalts auf Spinelli und im Luisenpark begleiten. Das neu gestaltete und verwandelte Spinelli-Gelände überrascht mit einem Experimentierfeld, eingebettet in farbenprächtige Gärten. Innovative Ausstellungsbeiträge inspirieren zum Austausch über die Zukunft und zur Interaktion mit anderen Besucher*innen – beispielsweise auf dem grünen Campus.

U‑Halle als Herz­stück

Die Themenallee führt zur umgestalteten U-Halle. Die ehemalige Werk- und Lagerhalle mit einer beeindruckenden Fläche von rund 20.000 Quadratmetern beherbergt im BUGA-Sommer einiges an Attraktionen und Überraschungen. Ein Drittel der überdachten Hallenbereiche wird zur BUGA 23 auf ihr tragendes Stahl- und Betonträgergerüst zurückgebaut. Der imposante Grundcharakter bleibt erhalten und gleichzeitig entstehen helle und weite Freiräume, die man erkunden kann. Blumenhallenschauen, Campus, Gastronomie und Baubotanik sind nur einige der vielen Kulissen, die man im Bereich des spektakulär gestalteten Bauwerks und seinem wunderschönen, mit Wasser bespielten Innenhof bestaunen kann.

Schau­fens­ter in eine nach­hal­ti­ge Zukunft

Wer die U-Halle durchquert und im Süden hinter sich lässt, gelangt auf das zirka 20 Hektar große Experimentierfeld. Auf einer Fläche von rund 28 Fußballfeldern werden dort eine Vielzahl von Themengärten und Pflanzflächen realisiert, die immer wieder die vier Leitthemen der BUGA 23 unter verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Dabei steht das eine Mal die Pflanze im Fokus, ein anderes Mal ist sie rahmengebendes Element.

Die BUGA 23 möchte nicht belehren, sondern bewusst machen; nicht mit erhobenem Zeigefinger anprangern, sondern immer wieder wirksame Prozesse und Möglichkeiten aufzeigen, die heute schon machbar und zukünftig in viele Bereiche des Alltags integrierbar sind. Die vielseitigen Ideen werden mit Hilfe unterschiedlicher Kooperationspartner, Unternehmen und Vereinen geplant und umgesetzt. Auch die Verbände der Grünen Branche werden sich im Areal des Experimentierfeldes präsentieren und ihr Können zeigen.

Vom ent­spann­ten Pick­nick bis zum mit­rei­ßen­den Kon­zert

Wer die Experimentierfelder ausgiebig erkundet hat, gelangt weiter westlich zu den Ideenfeldern, auf denen sich Kunst, Kultur, neue Einsichten und weitere Attraktionen vor der dahinter liegenden weitläufigen, artenreichen Wiesenlandschaft ausgiebig inszenieren. Raum für Sport, Spiel und Bewegung oder auch einfach ein entspanntes Picknick im Grünen bietet die westlich gelegene Parkschale.

Pop Qua­drat

Künstlerische Unterhaltung durch Musik, Schauspiel und vielem mehr wird es auf kleineren und größeren Bühnen auf dem gesamten Gelände geben. Auf der Hauptbühne im südöstlichen Bereich der U-Halle werden regelmäßig mitreißende Konzerte und Events für alle Alters- und Zielgruppen stattfinden.

In Richtung Süden zeigt sich die Gastgeberstadt Mannheim im Popquadrat in all ihren Facetten. Sei es als multikulturelles Zentrum oder als UNESCO City of Music – Mannheim präsentiert sich den Gästen authentisch und einladend. Neben lehrreichen und wissenswerten Beiträgen, z.B. zum Thema Klänge der Natur oder Musikwissenschaft, dreht sich hier alles um das Thema Musik. Musikhochschule, Musikschule oder Popakademie – die Bühne im Popquadrat bietet Platz für alle.

In luf­ti­ger Höhe

Wenige Schritte weiter erwartet die Gäste einer der absoluten Höhepunkte der BUGA 23: In acht Minuten gelangt man mit der Seilbahn von Spinelli in den Luisenpark. In Mannheims grünem Herzen begeben sich die Besucher auf eine Gartenreise um die Welt.

LUISENPARK

Gar­ten­rei­se um die Welt

2023 wird der Luisenpark zum zweiten Mal einer von zwei Veranstaltungsorten einer Bundesgartenschau in Mannheim sein. Bereits 1975 war der beliebte Stadtpark dabei und ist seither Teil einer Erfolgsgeschichte. Für die BUGA 23 entstehen im Luisenpark rund um den südlichen Teil des Parksees „Kutzerweiher“ bis April 2023 neue Erlebnisräume – von Unterwasserwelt über Südamerikahaus bis hin zu einem bionischen Holzpavillon.

Die durch die BUGA 1975 maßgeblich geprägte Parkanlage besticht nicht nur durch einen ehrwürdigen Baumbestand, eindrucksvolle Sichtachsen und mit Leidenschaft und Expertise angelegte und gepflegte Pflanzungen. Tierliebhaber kommen hier auf ihre Kosten und können die Pinguine, die Unterwasserwelt oder die über die gesamte Parkanlage wachenden Störche bewundern. Pünktlich zur BUGA 23 wird sich der erste Bauabschnitt der Neuen Parkmitte mit seiner Unterwasserwelt der Öffentlichkeit präsentieren.

Von der Natur inspi­riert

An den Panzer einer Riesenschildkröte erinnert das Holzdach. Mit minimalen Materialeinsatz überspannt das atemberaubende Dach 30 Meter. Tatsächlich ist die Konstruktion dieses Holzpavillons, der am Ufer des Kutzerweihers verortet ist, von der Natur inspiriert. Nicht Schildkröten standen jedoch Pate, sondern Seeigel. Wissenschaftler der Universität Stuttgart haben sich die zugrundeliegenden Plattenstrukturen von den Stachelhäutern der Meere abgeschaut. Wie ein dreidimensionales Puzzle wird in bionischer Leichtbaukonstruktion ein sieben Meter hoher und 500 Quadratmetern Fläche umfassender Pavillon aus 376 unterschiedlichen Plattensegmenten zusammengesteckt, dessen Einzelteile auf den 300 Mikrometer genau passen müssen.

Orga­ni­sche For­men

Bis zur Bundesgartenschau in Mannheim wird der Luisenpark um neue Erlebnisräume erweitert und so in einen ganzjährig nutzbaren Allwetterpark weiterentwickelt. Rund um den See in der Mitte des Parks – dem so genannten Kutzerweiher – entstehen eine neue Unterwasserwelt, einem Neubau mit modernen Gastronomieangebot, einer begehbare Freiflugvoliere sowie einem 450 Quadratmeter großen Pinguingehege. Die organisch geschwungenen Neubauten fügen sich sanft in die bestehende Landschaft und Pflanzenwelt des Parks ein und geben dem Park ein neues, zeitgemäßes Gesicht– zur Bundesgartenschau 2023 und darüber hinaus.

Welt­gar­ten Lui­sen­park

Die Besucher haben im Luisenpark die Möglichkeit eine wahrhaftige Reise durch die gesamte Pflanzenwelt zu machen. Seerosen, Kamelien, Rhododendren oder Pfingstrosen sind nur einige wenige Beispiele von Pflanzensammlungen des Luisenparks, die ihresgleichen suchen.

Am Ende eines inspirierenden BUGA-Tages wird die Besucher*in eine Fülle an Eindrücken und Erinnerungen mit nach Hause nehmen, die sicherlich im Gedächtnis bleiben.

 

Beste Aussichten für ein Wiederkommen!